Naturheilpraxis Momberger-Grüger in Radolfzell am Bodensee

 

Blutegeltherapie

Historie der Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist ein sehr altes Heilverfahren. Sie ist vermutlich so alt, wie die Heilkunde selbst und gehört zu den "aus- bzw. ableitenden" Verfahren. In Indien wurde schon einige Jahrhunderte vor Christi Geburt mit Blutegeln gearbeitet. Im Gegensatz dazu hat man in Europa etwa 200 vor Christi Geburt begonnen, mit Blutegeln Entzündungen des Rippenfells zu behandeln. Migräne, Depressionen und Venenleiden wurde aber damit auch schon therapiert. Im 19. Jahrhundert geriet die Blutegeltherapie dabei aber vielfach in Vergessenheit. Aktuell erfreut sie sich aber wieder erhöhter Beliebtheit, denn der Speichel der kleinen Sauger ist voll mit tollen Wirkstoffen. Diese genialen Wirkstoffe enthalten Hirudin, Calin, Eglin und auch Hyaluronidas, welche zusammen nicht nur antientzündlich, sondern auch gerinnungshemmend, lymphstrombeschleunigend, immunisierend und – durch lokale Gefäßerweiterung – gefäßkrampflösend wirken. Die Blutegeltherapie ist dabei ganz natürlich!

 

Ein Weg zur Blutegeltherapie

Überwiegend Frauen leiden oft jahrelang an Durchblutungsstörungen und an Bindegewebsschwäche, deren Folgen sind immer, dass die Venen schwach werden, sich dehnen und dadurch sich Krampfadern bilden. Nun kann infolgedessen das Blut nicht zum Herzen ungehindert zurückfließen und „versackt“ in den Venen. Aufgrund des dadurch entstandenen Rückstaus „leiden“ die Gefäße, aber auch die Haut, weil diese nicht optimal durchblutet wird. Dies bedeutet: Es kommen zu wenig Nährstoffe an die Haut. Auch kann sich durch den Rückstau der mit Eisen angereicherte Blutfarbstoff in der bereits geschädigten Haut ablagern und führt dadurch zu braunen Flecken. Die braunen Flecken wiederum sind nicht nur hässlich, sondern machen auch „alt“. Entzündliche Stellen der Haut können aufbrechen und die dann entstandenen Wunden heilen oft nur schwer und führen zu unerträglichen Schmerzen.

 

Wie funktioniert die Blutegeltherapie in der Praxis

Generell gilt bei der Blutegeltherapie: Nur keine Angst! Es werden meist mehrere Blutegel rund um eine ausgewählte Stelle angesetzt, die dann einen „kleinen Aderlass“ herbeiführen. Die Saugzeit der Blutegel beträgt meist zwischen 20 Minuten und 2 Stunden. Ein Tier nimmt während dessen ca. 5-20 ml Blut auf. In der Regel werden 2 - 6 Tiere je nach Indikation angesetzt. Entscheidend für die Wirkung der Blutegeltherapie ist der Speichel bzw. das Sekret der Blutegel, welches bei dem Saugvorgang vom Egel abgegeben und therapeutisch genutzt wird.

 

Einsatzgebiete der oder Indikationen für eine Blutegeltherapie sind z.B.:

  • Venenentzündungen
  • Sehnen-und Sehnenscheidenentzündungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • akute und chronische Gelenkentzündungen
  • Gichtanfall
  • Furunkel
  • Abszesse
  • Durchblutungsstörungen
  • Rheuma
  • Entzündungen allgemein
  • Schmerzen allgemein

Ich würde mich freuen, wenn Ihnen mein Angebot zusagt. Sehr gern können Sie mich für einen Termin unter 07732 / 94 27 80 anrufen.

 

 

 

 

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